PROJEKT
Berufspraktische Tage 2009/10

16. - 19. November 2009
Klasse: 4a, 4b, 4c
Teilnehmende SchülerInnen: 60

Berufspraktische Tage (BPT) müssen von Seiten des Lehrers (der Lehrerin) in mehrfacher Hinsicht intensiv vorbereitet werden.
In diese Vorbereitung werden

  • die SchülerInnen,
  • die Erziehungsberechtigten,
  • die Betriebe
  • die weiterführenden Schulen
  • die Schulaufsichtsbehörde

einbezogen.

Um unseren Schülerinnen und Schülern in der 4. Klasse KMS einen lebensnahen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt bzw. in weiterführende Schulen bieten zu können, wurde das Projekt "Berufspraktische Tage" im November 2009 durchgeführt.

Durch "Zuschauen", "Fragen stellen" und "Ausprobieren" einfacher und ungefährlicher Tätigkeiten bzw. "Schnuppern" in weiterführenden Schulen hatten die SchülerInnen die Gelegenheit, den jeweiligen Berufs- und Arbeitsalltag im Betrieb bzw. in den Schulen kennenzulernen.

Im Rahmen der intensiven und wünschenswerten Zusammenarbeit von Eltern, Schule und Betrieb wurden auch die Erziehungsberechtigten in die Vorbereitung des Projekts miteinbezogen, indem sie einen für ihr Kind geeigneten Betrieb bzw. Schule auswählten.

Die SchülerInnen waren in 20 verschiedenen Berufen tätig, drei Schüler "schnupperten" im TGM, zwei IntegrationsschülerInnen im Berufsvorbereitungslehrgang im SPZ Treustraße und zwei SchülerInnen in der HLMW9 Michelbeuern.

Meine berufspraktischen Tage - SchülerInnen berichten:

"Am 16.11.09 ging ich für die Berufspraktischen Tage ins TGM. Die Schule ist toll und wir haben so viele Sachen gemacht z. b. gelötet. Aber wir hatten auch gewöhnliche Schulfächer z. b. Englisch, Mathematik, Angewandte Physik und Deutsch. Die Professoren waren auch nett. Ich habe dort viele Leute getroffen, mit denen ich mich gut verstanden habe. Man hatte nur 10 Minuten Pause, aber sonst war es ziemlich gut. Am Donnerstag, den 19.11.09, war der letzte Tag im TGM und das war der beste Tag von allen, weil wir ein Werkstück gebaut haben. Ich habe mich bei 350 Grad am Finger verbrannt, aber sonst war es klasse. Ich bin froh, dass ich 4 Tage im TGM „schnuppern“ durfte. Ich bin mir sicher, dass ich nächstes Jahr ins TGM gehen werde."

"In den vier Tagen habe ich viel Spaß gehabt. Ich habe in einer Werkstatt als Schlosser und Tischler gearbeitet. Ich durfte vieles auch alleine machen. Wir haben Schlösser repariert und viele andere Sachen. Ich habe auch das Werkzeug einordnen dürfen. Wir sind durch die Werkstatt gegangen und der Chef hat mir alles gezeigt. Ich habe auch mit einem Lehrling gearbeitet. Und in der Pause sind wir dann meistens zum Buffet gegangen. Wir hatten zusammen viel Spaß. Vielleicht werde ich den Tischlerberuf ergreifen."

"Während der berufspraktischen Tage habe ich als Kindergärtnerin gearbeitet. Dort habe ich mit den Kindern gespielt und gebastelt. Wir waren alle im Garten und ich musste ihnen beim Anziehen helfen. Ich habe viel in den 4 Tagen gelernt und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Aber ich muss mir es noch gut überlegen ob ich Kindergärtnerin werden möchte, weil die Arbeit mit Kindern sehr anstrengend ist. Meine Kolleginnen waren sehr nett zu mir. Die Kinder im Kindergarten haben viel mit mir gespielt und mir gezeigt, wie man ihre Spiele spielt. Im Kindergarten haben meine Kolleginnen und ich Lieder mit den Kindern gesungen. Meine Kolleginnen fragten mich, ob ich Kindergärtnerin werden möchte, weil ich gut mit den Kindern umgegangen bin und mit ihnen viel gespielt habe. Ich habe ja gesagt. Die Berufspraktischen Tagen haben mir sehr viel Spaß gemacht."

"Ich habe in einem Hotel als Koch und Kellner gearbeitet. In den vier Tagen habe ich viel Spaß gehabt. Zu meiner Arbeitskleidung gehörten auch eine Krawatte und ein Gilet; beides bekam ich vom Hotel. Ich habe im Service und in der Küche gearbeitet. Manchmal haben wir vom Kühlraum Lebensmittel geholt. Ich habe den Gästen Kaffee und Milch serviert und die Tischtücher und das Besteck ausgewechselt. Wir haben für ein Seminar alles vorbereitet. Ich habe auch Besteck poliert und es dann eingeordnet. Mit einem Lehrling und einem Jungkoch habe ich mich angefreundet. Wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß. Am letzten Tag haben mich alle zum Abschied umarmt.Ich durfte mein Namensschild und meinen Anstecker behalten."

"In diesen 4 Tagen „schnupperte“ ich im TGM. Ich bekam einen Eindruck, wie es so in einer Höheren Schule ist. In dieser Schule gibt es verschiedene Unterrichtszeiten. Am ersten Schultag war es für mich sehr neu, ich war auch schüchtern. Doch nach einiger Zeit verstand ich mich auch mit den Anderen und es wurde immer besser. Ich durfte auch mitarbeiten, wie z.B.: mitschreiben, mitreden und auch in der Werkstätte arbeiten. Die Professoren waren sehr nett und haben mir sehr geholfen. Meine Lieblingsfächer waren Mathematik, Turnen und Werken. Nach diesen Tagen habe ich beschlossen, dass ich das TGM nächstes Jahr besuchen möchte."